Partizipation

Partizipation - ein Schlagwort, das in der Jugendpolitik der vergangenen Jahre ständig zu hören ist. Immer lauter wurden die Stimmen nach einer vermehrten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen.

Ob bei der Verkehrs-, oder Abfallplanung, bei Veränderungen des Wohnumfeldes oder beim Bau von Spielplätzen - Kinder sollen an öffentlichen Planungen und Vorhaben, die sie unmittelbar betreffen, beteiligt sein. Die unterschiedlichen Formen und Möglichkeiten der Beteiligung im Überblick:

Kinder haben ein Recht auf Partizipation - ein Recht auf demokratische Mitbestimmung. Wo sonst lernen sie demokratisches Verhalten besser und spielerischer, als in ihren direkten Lebensbezügen? Die rechtliche Verankerung spiegelt sich in einer Vielzahl von Gesetzestexten, die hier zusammengestellt sind:

Doch mit bloßen Forderungen und rechtlichen Grundlagen alleine ist es nicht getan. Um dem Bedarf nach partizipatorischer Teilnahme entgegen zu kommen, gibt es seitens der Landesregierung eine zentrale Anlaufstelle: die "Leitstelle Partizipation", angesiedelt im Jugendministerium. Ansprechpartnerin ist Naomi Imanishi. Hier gibt es auch die Möglichkeit, Förderungen für Kinder- und Jugendpartizipationsprojekte zu beantragen.

Weitere Programme und Initiativen der Landesregierung im Bereich "Partizipation" finden sich hier:

Ansprechpartner, hilfreiche Materialsammlungen sowie Beispiele guter Praxis finden sich in unserer kommentierten Partizipationslinkliste  und unserem Material- und Best-Practice-Ordner

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