Medien

Computer, Internet und Handy sind nicht nur bei Erwachsenen, sondern inzwischen auch bei vielen, wenn nicht allen, Kindern und Jugendlichen Wegbegleiter des Alltags. Sie werden in der Freizeit genutzt und sind in Schule und Beruf eine unabdingbare Notwendigkeit. Medien zu kennen, ihren Umgang zu beherrschen und sie gezielt einzusetzen, das sind zentrale Schlüsselqualifikationen.

Schule und Jugendarbeit müssen angemessen darauf reagieren. Medienkompetenz und deren Förderung muss fester Bestandteil schulischer und außerschulischer Bildungs- und Jugendarbeit sein. Auch die Medienpädagogik, die bei der Arbeit mit Medien und Kindern eher auf die Reflexionsprozesse und die thematische Auseinandersetzung setzt, gewinnt durch die zunehmende Bedeutung von Medien an Bedeutung und Qualität.

Zahlreiche Projekte in Rheinland-Pfalz fördern Medienkompetenz oder machen Medienpädagogik. Zentrale Institutionen sind unter anderem:

Weitere Projekte und Institutionen listet die Datenbank „Infopool Medienpädagogik Rheinland-Pfalz.“

Auch das Land Rheinland-Pfalz selbst ist sich der Aufgabe und der Bedeutung der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen bewusst. Mit seinem 10-Punkte-Programm „Medienkompetenz macht Schule” fördert und garantiert das Land eine nachhaltige Förderung von Medienkompetenz. Angesprochen sind insbesonders die institutionelle Bildung und die Förderung der Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte.

Professionelle Medienakteure wie das ZDF oder der SWR reagieren ebenfalls auf die Medienbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Sie bieten nicht mehr nur die herkömmlichen Besuchertouren durch Redaktion und Sendezentrum, sondern involvieren sich in Kooperationen und Projekten immer mehr in pädagogischen Kontexten und suchen den direkten Kontakt zu ihren jüngsten Zuschauern.

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