Praktikum, Arbeit, Beruf
: Job-Fux und Jugend-Scouts

"Job-Fux" und "Jugend-Scouts" sind Förderansätze, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landesarbeitsministeriums RLP gefördert werden.

Neben den beiden hier vorgestellten Förderansätzen gibt es noch Weitere, wie "Berufsmentoring", "Fit für den Job" und "Regionale Beschäftigungsentwickler". Die Beschreibungen und Rahmenbedingungen dieser Förderansätze sowie weiterer Projekte können auf der Seite des ESF in Rheinland-Pfalz nachgelesen werden. Dort gibt es auch nützliche Informationen zur Förderung und zur Antragstellung:


Job-Fux

Das Projekt "Jobfux - Jugendberufshelfer an Schulen" wird in Rheinland-Pfalz an vielen Haupt- und Realschulen Plus angeboten. Es gilt als beispielhafte Maßnahme zur präventiven Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit durch Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf.

Die Jobfux-Anlaufstellen sind direkt in den Schulen eingerichtet und dienen vor allem SchülerInnen der 8. und 9. Klassen als direkte Ansprechpartner in Sachen Ausbildung und Beruf. Zielgruppe sind in erster Linie junge Menschen, die auf Grund sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung auf Unterstützung angewiesen sind, z.B. ausländische Jugendliche, speziell Mädchen, die mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ziel des Projektes "Jobfux" ist es, die Grenzen zwischen Schulsystem, Jugendhilfesystem und Berufssystem durch Kooperationen zu überwinden.

Die Rahmenbedingungen für die Teilnahme am Förderansatz "Jobfüxe":


Regionale Umsetzung
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In Mainz sind mittlerweile an allen Schulen mit Berufsreifeabschluss Job-Füxe engagiert. Hinzu kommt die zusätzliche Einrichtung eines weiteren, kommunal finanzierten Job-Fuxes seit Sommer 2011.Träger ist der Caritasverband Mainz e.V., Förderband, der sich seit 1986 für die Stabilisierung von Jugendlichen im Übergang Schule-Ausbildung-Beruf engagiert.

Auch in anderen Regionen von Rheinland Pfalz sind Jobfüxe unterwegs, unter anderem in:


Jugend-Scouts

Leider werden auch nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung nicht alle Jugendlichen in den Betrieb übernommen. Die Jugendarbeitslosigkeit (15-25 Jahre) lag 2015 laut statistischem Landesamt in Rheinland-Pfalz bei 4,6%.


Das Projekt „Jugend-Scouts“ ist ein Förderansatz, mit dem arbeitslose Jugendliche durch Vor-Ort- Beratung angesprochen werden, die wegen persönlicher Merkmale vorhandene Angebote zur beruflichen Eingliederung nicht oder nicht mehr in Anspruch nehmen oder mit diesen noch nicht eingegliedert werden konnten.
 
Ähnlich wie bei den „Streetworkern“ ist es Aufgabe der Jugend-Scouts, Jugendliche vor Ort aufzusuchen und zu beraten, um ihnen einen Zugang zu den zahlreichen Angeboten zur Aktivierung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher zu ermöglichen.

Die kommunalen Jugend-Scouts müssen mit den Akteuren vor Ort zusammenarbeiten und sich mit diesen abstimmen. Wichtig ist insbesondere eine enge Anbindung an die Jugendhilfe (ASD, Jugendberufshilfe, offene Jugendarbeit) sowie die Kooperation mit den FallmanagerInnen der ARGEN, bzw. der optierenden Kommunen und den BerufsberaterInnen der Agentur für Arbeit.

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